Das Wichtigste in Kürze
- Die wichtigste Regel: Das Handy schläft in einem anderen Raum.
- Ein analoger Wecker ersetzt das Telefon am Bett.
- Der erste Kaffee oder Tee wird im Sitzen getrunken, nicht nebenbei.
- Drei Fragen im Notizbuch reichen als Morgenjournal.
- Zehn Minuten genügen. Es geht um den Anfang, nicht um ein Programm.
Früher war das Erste, was ich morgens gesehen habe, ein Bildschirm. Nachrichten, Mails, Termine, noch bevor ich richtig wach war. Irgendwann habe ich angefangen, das Handy abends im Arbeitszimmer zu lassen. Seitdem beginnt mein Tag mit etwas anderem: mit einer Tasse Kaffee, die ich wirklich trinke.
Das Handy schläft woanders
Warum das so viel ausmacht
Wer morgens als Erstes aufs Handy schaut, lässt andere bestimmen, womit der Tag beginnt. Eine Nachricht, eine Mail, eine schlechte Schlagzeile, und schon ist der Kopf woanders. Wenn das Telefon in einem anderen Raum liegt, gibt es diese Versuchung einfach nicht. Man muss sich nicht beherrschen, es ist gar nicht da.
Ein Wecker, der nur weckt
Damit das Handy nicht als Wecker neben dem Bett liegen muss, brauchst du einen richtigen Wecker. Ein analoger, der nicht tickt, reicht völlig. Er kann nur eins, und genau das ist der Punkt.
Der erste Kaffee
Hinsetzen und trinken
Der erste Kaffee wird bei mir nicht im Stehen getrunken und nicht auf dem Weg zum Schreibtisch. Ich setze mich hin, mache eine Kerze an und trinke ihn, solange er warm ist. Das dauert zehn Minuten. Danach hole ich das Handy aus dem Arbeitszimmer.
Was bei mir in der Tasse ist
Meistens ist es ein ganz normaler Kaffee. Manchmal ist es Green Coffee Premium von meiner Freundin Dr. Claudia Bentzien, ein Kaffee-Mix mit grünem Kaffee, Vitalpilzen und pflanzlichem Protein. Ich trinke ihn richtig gern. Am liebsten mache ich ihn mir an ruhigen Wochenendmorgen.
In dem Kaffee stecken fünf Vitalpilze, und Claudia hat jedem einen Namen gegeben. Cordyceps ist das Bergkind, seine Familie stammt aus dem Hochland des Himalaya. Chaga ist der aus dem Norden, er wächst an Birken. Hericium ist der mit der Frisur, wegen seiner weißen Zotteln heißt er auch Löwenmähne. Shiitake ist der mit Familiengeschichte, seit rund 2.000 Jahren gehört er in die asiatische Küche. Und Reishi ist der König, sein Hut glänzt, als wäre er frisch lackiert. Zu Vitalpilzen gibt es keine zugelassenen Gesundheitsaussagen. Darum erzähle ich lieber, woher sie kommen, und nicht, wofür sie gut sein sollen.
Drei Fragen für den Morgen
Neben der Tasse liegt mein Notizbuch. Ich schreibe nicht viel, meistens nur drei Zeilen. Diese drei Fragen helfen, wenn der Kopf noch leer ist:
- Wofür bin ich heute dankbar?
- Was würde den heutigen Tag gut machen?
- Was darf heute liegen bleiben?
Die erste Frage lenkt den Blick auf das, was schon da ist. Die zweite gibt dem Tag eine kleine Richtung. Die dritte nimmt Druck raus. Zusammen sind sie ein kleines Dankbarkeitsjournal, das in fünf Minuten erledigt ist.
Wenn es nicht jeden Tag klappt
Es gibt Morgen, an denen die Kinder früh wach sind, ein Termin drängt oder das Handy doch neben dem Bett gelandet ist. Das ist in Ordnung. Ein Ritual ist kein Gesetz. Es reicht, wenn es an den meisten Tagen gelingt, und am Wochenende schmeckt der erste Kaffee ohnehin am besten.
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Wie gelingt ein Morgen ohne Handy?
Am einfachsten, indem das Handy nachts in einem anderen Raum liegt und ein analoger Wecker weckt. Dann gibt es morgens keine Versuchung, als Erstes auf den Bildschirm zu schauen.
Was schreibt man morgens in ein Dankbarkeitsjournal?
Drei kurze Antworten genügen, zum Beispiel auf die Fragen: Wofür bin ich heute dankbar? Was würde den Tag gut machen? Was darf heute liegen bleiben?
Wie lange sollte ein Morgenritual dauern?
Zehn Minuten reichen. Es geht nicht um ein Programm, sondern darum, den Tag mit etwas Eigenem zu beginnen, zum Beispiel mit einer Tasse Kaffee im Sitzen und drei Zeilen im Notizbuch.
Was ist Green Coffee Premium?
Ein Kaffee-Mix von Dr. Claudia Bentzien mit grünem Kaffee, Vitalpilzen und pflanzlichem Protein. Olga Reyes-Busch trinkt ihn gern. Den Link zum Anbieter findest du im Beitrag.
Passt dazu
Probier es einmal am Wochenende: Handy am Abend in ein anderes Zimmer, morgens zuerst die Tasse. Du wirst merken, wie anders sich der Tag anfühlt.
Olga