Das Wichtigste in Kürze
- Klassisches Halloween funktioniert mit zwei Farben: Schwarz und Weiß, dazu warmes Licht.
- Schwebende LED-Kerzen sind der Trend des Jahres und gehen ohne Werkzeug.
- Geister aus Käseleinen und Fledermäuse aus Tonpapier basteln schon Kindergartenkinder mit.
- Am Eingang wirken Hexenhüte mit Licht in verschiedenen Höhen wie Zauberei.
- Beim Backen reichen drei Ausstecher: Geist, Fledermaus, Kürbis.
Halloween muss nicht orange sein. Die schönste Deko, die ich kenne, kommt mit Schwarz und Weiß aus: weiße Kürbisse, schwarze Kerzen, ein Geist am Fenster und über allem ein warmes Licht. Das sieht edel aus, passt in jede Wohnung und macht Kindern trotzdem großen Spaß, weil sie fast alles selbst mitbasteln können.
Drinnen: schwebende Kerzen und stille Geister
1Schwebende Kerzen über dem Esstisch
Der Harry-Potter-Look ist in diesem Herbst überall. Dafür hängst du flammenlose LED-Stabkerzen an einer durchsichtigen Angelschnur unter die Decke oder an eine Gardinenstange. In unterschiedlichen Höhen sieht es aus, als würden sie schweben. Viele Sets haben einen kleinen Zauberstab als Fernbedienung, damit gehen alle Kerzen auf einmal an. Kinder lieben das.
2Ein Geist am Vorhang
Ein weißer Stoffgeist an der Gardinenstange oder im Türrahmen bewegt sich bei jedem Luftzug ein wenig. Das ist genau die Art Grusel, die kleine Kinder mögen: ein bisschen geheimnisvoll, aber freundlich. Wer nicht nähen will, nimmt einen fertigen Hängegeist aus Gaze.
3Weiße und schwarze Kürbisse
Echte weiße Kürbisse gibt es auf dem Wochenmarkt, zum Beispiel die Sorte Baby Boo. Schwarze Kürbisse entstehen mit matter Sprühfarbe oder Tafelfarbe. Zusammen mit trockenen Gräsern in einer hellen Vase und schwarzen Stabkerzen in Messing wird daraus ein ruhiges Stillleben auf dem Sideboard.
An der Wand und am Fenster
4Ein Schwarm Fledermäuse
Fledermäuse aus schwarzem Papier, die in einem Bogen über die Wand fliegen, sind die einfachste Halloween Deko überhaupt. Du kannst sie selbst aus Tonpapier ausschneiden oder fertige 3D-Fledermäuse nehmen. Wichtig ist die Form: nicht verteilt, sondern als Schwarm, der von unten nach oben fliegt, zum Beispiel über dem Sofa oder neben dem Fenster.
5Geister aus Käseleinen basteln
Dafür brauchst du Käseleinen oder Mullbinden, Wäschestärke und eine Styroporkugel auf einer Flasche. Das Tuch wird in die Stärke getaucht, über Kugel und Flasche gelegt und über Nacht getrocknet. Am nächsten Morgen steht der Geist von allein. Zwei Augen aus schwarzem Filz, fertig. Mit Kindern ab etwa vier Jahren klappt das gut, nur das Tauchen wird ein bisschen nass.
6Leuchtende Geister im Fenster
Eine Lichterkette mit kleinen Geistern im Fenster sieht von drinnen gemütlich und von draußen einladend aus. Mit Batterie und Timer musst du dich um nichts kümmern.
Am Eingang: Hexenhüte, Laternen und Kürbisse
7Schwebende Hexenhüte
Das ist das Motiv, das in diesem Herbst auf Pinterest am meisten geteilt wird. Schwarze Hexenhüte hängen an unsichtbaren Fäden in unterschiedlichen Höhen unter dem Vordach, in jedem leuchtet ein LED-Teelicht. Hüte aus schwarzem Tonkarton kannst du mit Kindern selbst basteln: ein Kreis als Krempe, ein gerollter Kegel darauf, fertig. Wer es schneller mag, nimmt einen beleuchteten Hut zum Aufhängen.
8Laternen und Kürbisse
Unten auf den Stufen stehen Kürbisse in Stapeln, dazwischen schwarze Laternen mit Kerzen. Geschnitzte Kürbisse gehören nach draußen, weil sie drinnen in der Wärme schnell weich werden. Für echte Kürbisse nimmst du am besten ein Grablicht, das brennt lange und geht bei Wind nicht aus.
9Plätzchen backen mit Kindern
Zum klassischen Halloween gehört bei uns der Küchentisch. Ein einfacher Mürbeteig, drei Ausstecher in Geist, Fledermaus und Kürbis, dazu weißer Zuckerguss, Schokoaugen und ein paar Streusel. Die Geister werden weiß, die Fledermäuse bekommen Kakao in den Teig. Mehr braucht es nicht, und die Kinder sind eine Stunde lang glücklich beschäftigt.
Wie wird Halloween gemütlich statt gruselig?
Die Antwort ist fast immer das Licht. Solange es warm leuchtet, wirkt auch Schwarz nicht düster. Lass Totenköpfe, Blut und laute Figuren weg und setze auf Dinge, die man anfassen und selbst machen kann: Kürbisse, Stoff, Papier, Plätzchen. So wird Halloween zu einem Abend für die ganze Familie.
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Häufige Fragen
Wie macht man schwebende Kerzen für Halloween?
Mit flammenlosen LED-Stabkerzen, die an durchsichtiger Angelschnur unter der Decke, an einer Gardinenstange oder an einem Ast hängen. In unterschiedlichen Höhen aufgehängt sehen sie aus, als würden sie schweben. Echte Kerzen sind dafür nicht geeignet.
Welche Halloween Deko ist nicht gruselig?
Weiße und schwarze Kürbisse, Geister aus Stoff, Fledermäuse aus Papier, Hexenhüte mit Licht und viele Kerzen. Wer Totenköpfe, Blut und laute Figuren weglässt, bekommt eine Deko, die auch kleinen Kindern gefällt.
Wie bastelt man Geister aus Käseleinen?
Käseleinen oder Mull in Wäschestärke tauchen, über eine Styroporkugel auf einer Flasche legen und über Nacht trocknen lassen. Danach steht der Geist von allein. Augen aus schwarzem Filz aufkleben.
Was kann man an Halloween mit Kindern backen?
Mürbeteig-Plätzchen in Form von Geistern, Fledermäusen und Kürbissen sind am einfachsten. Weißer Zuckerguss, Schokoaugen und bunte Streusel machen daraus in wenigen Minuten kleine Kunstwerke.
Wie dekoriert man den Hauseingang zu Halloween?
Mit gestapelten Kürbissen auf den Stufen, schwarzen Laternen, einem Herbstkranz an der Tür und Hexenhüten mit Licht, die in unterschiedlichen Höhen vom Vordach hängen. Geschnitzte Kürbisse gehören nach draußen und bekommen ein Grablicht.
Passt dazu
Fang mit einer Sache an, zum Beispiel mit dem Fledermausschwarm. Der ist in zehn Minuten an der Wand, und die Kinder wollen danach bestimmt noch Geister basteln.
Olga