Das Wichtigste in Kürze
- Winterdeko setzt auf Textur: Lammfell, Strick, Wolle, Holz.
- Kerzen und Laternen bleiben, Kugeln und Sterne gehen.
- Kahle Zweige in einer großen Vase ersetzen den Tannenbaum.
- Eine Palette aus Weiß, Creme, Grau und Frostblau wirkt frisch statt kahl.
- Extra warmweiße Leuchtmittel mit 2200 Kelvin machen den größten Unterschied.
Der Januar hat einen schlechten Ruf. Dabei ist er für ein gemütliches Zuhause eigentlich perfekt: Die Termine sind vorbei, die Abende lang, und niemand erwartet etwas. Das Wohnzimmer braucht dafür keine neue Deko, nur einen anderen Blick auf das, was schon da ist.
Acht Ideen für ein gemütliches Winter-Wohnzimmer
1Weihnachtliches raus, Winterliches bleibt
Beim Abschmücken hilft eine einfache Frage: Erzählt das von Weihnachten oder vom Winter? Sterne, Kugeln und Figuren kommen in die Kiste. Kerzen, Laternen, Decken, Zapfen und das Tannengrün dürfen bleiben, solange es frisch aussieht.
2Lammfell auf Sessel und Bank
Ein Lammfell ist der schnellste Weg zu einem Winterplatz. Über einen Holzsessel, auf eine Bank am Fenster oder vor das Sofa gelegt, macht es den Platz sofort weicher und wärmer. Wer auf tierische Produkte verzichtet, findet gute Alternativen aus Wolle oder Webpelz.
3Laternen auf dem Boden
Zwei Laternen in unterschiedlicher Größe mit dicken Stumpenkerzen, direkt auf den Boden neben das Sofa oder an die Terrassentür gestellt. Das Licht sitzt dann ganz tief und macht den Raum am Abend besonders ruhig.
4Kahle Zweige statt Tannenbaum
Wenn der Baum weg ist, fehlt oft etwas in der Ecke. Ein paar große kahle Zweige in einer hohen Vase füllen die Lücke. Sie sehen skulptural aus, halten wochenlang und passen perfekt zum Winterlicht.
5Die Fensterbank als kleiner Ort
Eine tiefe Fensterbank wird im Winter zum Lieblingsplatz: eine Laterne, ein Krug mit getrockneten Hortensien, eine gefaltete Decke und ein Stapel Bücher. Wenn draußen der Frost am Glas sitzt, ist das der gemütlichste Platz im Haus.
6Wärmere Glühbirnen
Im Winter lohnt es sich, in den Leuchten die Leuchtmittel zu tauschen: statt 2700 Kelvin lieber 2200 Kelvin, extra warmweiß. Das Licht wird dadurch deutlich goldener, fast wie Kerzenlicht. Filament-Birnen mit sichtbarem Glühfaden sehen dabei auch ausgeschaltet schön aus.
7Frostblau als einziger kühler Ton
Ein Kissen in gedecktem Blaugrau, eine Vase in Eisblau, ein Plaid in Taubenblau. Ein einzelner kühler Ton bringt Frische ins Winterzimmer. Der Rest bleibt warm: Creme, Holz, Messing.
8Decken in Griffweite
Im Winter sollte auf jedem Sitzplatz eine Decke liegen, nicht ordentlich gefaltet im Schrank. Ein großer Korb neben dem Sofa mit zwei, drei Decken ist Deko und Einladung zugleich.
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Olga Reyes-Busch
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Weihnachtsdeko und Winterdeko?
Weihnachtsdeko erzählt vom Fest: Sterne, Kugeln, Krippe, Geschenke. Winterdeko erzählt von der Jahreszeit: Kerzenlicht, Lammfell, Wolle, kahle Zweige, Frostfarben. Sie darf von Dezember bis Februar stehen bleiben.
Wie lange darf Winterdeko stehen bleiben?
Bis zum Ende des Winters, also bis etwa Ende Februar. Wenn die ersten Frühlingsblüher kommen, ist ein guter Moment, schwere Textilien gegen leichtere zu tauschen.
Welche Farben passen zu Winterdeko?
Warmes Weiß, Creme und helles Holz als Grundlage, dazu Grau und ein kühles Frostblau als Akzent. Messing oder Kupfer bringen Wärme hinein, damit es nicht kalt wirkt.
Wie wird das Wohnzimmer im Winter gemütlicher?
Mit Licht auf mehreren Höhen in extra warmweißer Lichtfarbe, schweren Textilien wie Lammfell und Strickdecken und Kerzen in Laternen. Die Deckenlampe bleibt abends aus.
Passt dazu
Pack im Januar nur das Weihnachtliche weg und lass alles stehen, was warm macht. Du wirst merken, wie gemütlich der Winter sein kann.
Olga