Das Wichtigste in Kürze
- Warme Farben haben einen gelben, roten oder braunen Unterton.
- Meist reicht eine Wand, am besten die, auf die man vom Sofa aus schaut.
- Sand und Taupe sind ruhig, Terrakotta und Ocker machen mutig warm.
- Mit Hex-Codes kannst du Farben im Shop und auf Pinterest direkt vergleichen.
- Eine Probefläche bei Tages- und Lampenlicht verhindert Fehlkäufe.
Im Herbst zieht sich das Leben nach drinnen zurück, und plötzlich fällt auf, wie kühl ein weißes Wohnzimmer wirken kann. Eine warme Wand ändert das sofort. Du musst nicht alles streichen: Oft reicht eine Fläche hinter dem Sofa oder dem Regal.
Die fünf Farbtöne
Sand
Der sanfteste Einstieg. Sand wärmt, ohne aufzufallen, und passt zu hellem Holz, Leinen und Weiß.
Palette: Sand
Terrakotta
Die Farbe, die am meisten nach Herbst aussieht. Terrakotta auf einer Wand wirkt wie Abendsonne, besonders mit Creme und Walnuss.
Palette: Terrakotta
Salbei
Grün mit Grau, ruhig und natürlich. Salbei verbindet Herbst und Winter und passt zu fast jedem Holz.
Palette: Salbei
Zwei mutigere Töne
Ocker
Ocker ist Senf mit Tiefe. Auf einer Wand hinter dem Lesesessel wirkt er im Lampenlicht fast golden. Dazu passen Creme, Tintenblau und dunkles Holz.
Palette: Ocker
Taupe
Taupe liegt zwischen Grau und Braun und ist die eleganteste der fünf Farben. Sie macht Räume ruhig und passt zu Messing und Schwarz.
Palette: Taupe
Welche Wand streiche ich?
Streiche die Wand, auf die du am häufigsten schaust: meist die hinter dem Sofa oder gegenüber vom Sessel. In schmalen Räumen wirkt eine warme Stirnwand kürzer und gemütlicher. Eine warme Decke senkt den Raum optisch und macht ihn geborgener, das funktioniert gut in hohen Altbauräumen.
Zum Schluss die Textilien anpassen: zwei Kissen und eine Decke in einer Begleitfarbe aus der Palette, und die Wand gehört sofort zum Raum.
Für deine Wand und den Raum davor
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Welche Wandfarbe macht ein Wohnzimmer gemütlich?
Warme Töne mit gelbem, rotem oder braunem Unterton, zum Beispiel Sand, Terrakotta, Ocker, Taupe oder ein warmes Salbeigrün.
Welche Wand sollte man farbig streichen?
Meist die Wand, auf die man am häufigsten schaut, etwa hinter dem Sofa. In schmalen Räumen wirkt eine farbige Stirnwand kürzer und gemütlicher.
Wie teste ich eine Wandfarbe richtig?
Mit einer Probefläche von etwa einem Quadratmeter direkt an der Wand. Schau sie morgens, mittags und abends bei Lampenlicht an, bevor du dich entscheidest.
Passt dazu
Nimm dir am Wochenende eine Probedose und streich einen Quadratmeter. Nach drei Tagen weißt du, ob die Farbe zu dir passt.
Olga