Das Wichtigste in Kürze
- Leselicht sollte warmweiß sein, etwa 2700 Kelvin, und von hinten seitlich kommen.
- Eine Ecke braucht zwei Lichtquellen: die Leselampe und ein weiches Licht im Hintergrund.
- Der Sessel muss nicht groß sein, aber die Armlehne sollte eine Tasse tragen oder daneben ein Tischchen stehen.
- Decke, Fell und Kissen machen die Ecke weich und laden zum Bleiben ein.
- Schon ein Quadratmeter am Fenster reicht.
Die meisten Wohnzimmer haben eine Deckenlampe und vielleicht eine Stehlampe irgendwo. Zum Lesen reicht das nicht, und gemütlich ist es auch nicht. Eine eigene Leseecke löst beides. Du brauchst dafür keinen Umbau, nur einen Platz, einen Sessel und vor allem das passende Licht.
Das richtige Licht zum Lesen
1Warmweiß mit 2700 Kelvin
Die Lichtfarbe steht auf jeder Verpackung in Kelvin. Für den Abend passen 2700 Kelvin: Das Licht ist warm wie eine klassische Glühbirne, aber hell genug zum Lesen. Kaltweißes Licht über 4000 Kelvin wirkt wie im Büro und hält eher wach.
2Von hinten und leicht seitlich
Die Lampe steht schräg hinter dem Sessel, auf der Seite der Hand, die nicht umblättert. So fällt das Licht auf die Seite, ohne zu blenden und ohne dass dein Kopf einen Schatten wirft. Eine Stehlampe mit Stoffschirm oder ein Leselicht mit Gelenk sind ideal.
3Eine zweite, weiche Lichtquelle
Nur eine helle Lampe in einem dunklen Raum strengt die Augen an. Ein zweites, gedämpftes Licht gleicht aus: eine kleine Tischlampe im Regal, eine Lichterkette oder ein paar LED-Kerzen auf der Fensterbank.
Sessel, Decke und ein Platz für die Tasse
4Der Sessel
Ein Lesesessel sollte eine Lehne haben, an die du den Kopf lehnen kannst, und eine Sitzhöhe, bei der beide Füße auf dem Boden stehen. Wer Platz hat, stellt einen Hocker dazu. Wer keinen hat, nimmt einen kleinen Sessel ohne Armlehnen, das spart Breite.
5Decke und Fell
Eine Decke über der Lehne ist eine Einladung. Ein Lammfell auf dem Sitz macht auch einen schlichten Stuhl warm. Im Herbst darf beides dick und weich sein.
6Ein Tischchen für Tee und Brille
Neben den Sessel gehört eine Ablage in Armhöhe. Ein kleiner runder Beistelltisch, ein Hocker oder ein Stapel großer Bücher reicht. Hier stehen Tee, Kerze und Lesebrille.
Leseecke in einer kleinen Wohnung
7Das Fenster nutzen
Tagsüber ist der Platz am Fenster der hellste der Wohnung. Ein schmaler Sessel, eine Stehlampe dahinter und ein Brett an der Wand für Bücher genügen. Abends übernimmt die Lampe.
8Die Ecke abgrenzen
Ein kleiner Teppich unter dem Sessel zeigt: Das hier ist ein eigener Ort. Auch ein Regal im rechten Winkel oder eine große Pflanze trennen die Ecke optisch vom Rest des Raumes.
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Welche Lichtfarbe ist die beste zum Lesen am Abend?
Warmweißes Licht mit etwa 2700 Kelvin. Es ist hell genug zum Lesen und wirkt trotzdem gemütlich. Kaltweißes Licht über 4000 Kelvin eignet sich eher für Arbeitsplätze.
Wo sollte die Leselampe stehen?
Schräg hinter dem Sessel und leicht seitlich, auf der Seite der Hand, die nicht umblättert. So fällt das Licht auf die Seite, ohne zu blenden und ohne Schatten.
Wie viel Platz braucht eine Leseecke?
Etwa einen Quadratmeter für einen kleinen Sessel, eine Stehlampe und eine Ablage. Der Platz am Fenster ist ideal, weil er tagsüber das beste Licht hat.
Warum sollte eine Leseecke zwei Lichtquellen haben?
Eine einzelne helle Lampe in einem dunklen Raum erzeugt starke Kontraste, die die Augen ermüden. Ein zweites, gedämpftes Licht im Hintergrund gleicht das aus und macht die Ecke gemütlicher.
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Olga